In der Schweiz


bildungsarbeit

 

 



Wir informieren und bilden zum Bergbau und zu Menschenrechten. Bildungsflyer

Die Bodenschätze stehen exemplarisch für viele andere Produkte wie Kleider, Kaffee, usw. die wir importieren. Besonders augenfällig lässt sich daran aufzeigen: die Bodenschätze werden exportiert, der Gewinn fliesst hauptsächlich ins Ausland ab – und was bleibt im Land?

Zielgruppen sind:
• Sekundar-, Kantons- und Fachhochschulen und weitere Ausbildungsstätten
• Jugend- und weitere interessierte Organisationen
• Pfarreien, Kirchgemeinden, Gewerkschaften und Erwachsenengruppen.
Dauer und Kosten nach Absprache. Sind Sie interessiert? Dann nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

"Am 22. März besuchte uns Susanna Anderegg in zwei Seminaren an der PHSG. Mit einer fundierten Präsentation, viel Hintergrundwissen und authentisch erzählten Beispielen hat sie uns ins Thema von "Bergbau und Menschenrechten" eingeführt. Niemandem von uns war vorher bewusst, wie stark die Schweiz im Goldhandel und der Goldverarbeitung weltweit involviert ist. Susanna ist nicht einfach bei der Darstellung des Ist-Zustandes geblieben, sondern hat uns im Gespräch verschiedenste Handlungswege aufgezeigt.
Ein Nachmittag, der unter die Haut ging und berührt hat, herzlichen Dank!"

Rückmeldung aus der Pädagogischen Hochschule St.Gallen, 2017

netzwerk- und lobbyarbeit
bmr leistet gezielte Lobbyarbeit in der Schweiz:
Aktionen zugunsten von Bedrohten, Delegationen von Betroffenen und VertreterInnen von Menschenrechts- und Umweltorganisationen begleiten, aktive Mitarbeit bei Recht ohne Grenzen.



17.04.2016 Über 140‘000 Unterschriften für mehr Konzernverantwortung
Ein Jahr nach ihrer Lancierung ist das Zustandekommen der Konzernverantwortungsinitiative gesichert. Das zeigt: Zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer wünschen sich Konzerne, die Menschenrechte und Umwelt auch im Ausland respektieren. Nun ist die Politik erneut gefordert. Mehr

Was will die Konzernverantwortungsinitiative?
Katastrophale Arbeitsbedingungen in Kleiderfabriken in Asien oder Osteuropa, missbräuchliche Kinderarbeit bei der Kakaoproduktion in Westafrika, tödliche Emissionen in Sambia – auch Schweizer Unternehmen sind in Menschenrechtsverletzungen verwickelt.

Die Konzernverantwortungsinitiative fordert deshalb, dass Firmen den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt verbindlich in sämtliche Geschäftsabläufe einbauen. Diese sogenannte Sorgfaltsprüfungspflicht gilt auch für die Auslandstätigkeiten von Schweizer Unternehmen. zur Homepage Konzernverantwortungsinitiative

Das Buch “Milliarden mit Rohstoffen. Der Schweizer Konzern Glencore Xstrata” bietet erstmals eine Übersicht über negative Auswirkungen des Bergbaus durch den Schweizer Multi auf betroffene Bevölkerungen in Abbaugebieten. Die Fachstellenleiterin von bmr ist Mitautorin. „Milliarden mit Rohstoffen“ ( Multiwatch Hrsg.).


11.3.15 Nationalrat lehnt Motion für verbindliche Sorgfaltsprüfung ab.  mehr

25.6.14 bmr schreibt Brief an den Bundesrat: Unterstützung der Resolution zur Ausarbeitung eines verbindlichen UN-Abkommens zu Wirtschaft und Menschenrechte
bmr ersuchte mit einem Schreiben vom 30.Mai 2014 den Bundesrat, die Ausarbeitung für ein international verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten zu unterstützen.  Der Bundesrat spricht sich in der Antwort vom 25.Juni 2014 dagegen aus. Die Resolution wurde  vom Menschenrechtsrat der UNO angenommen.