in Peru

bildungsarbeit
Das Ziel der Bildungsarbeit in Peru ist, dass die Gemeinden und Organisationen

• ihre Rechte, den Verlauf und die Folgen von Bergbauprojekten kennen

• sich der zentralen Wichtigkeit der Vorbereitung von Verhandlungen mit Bergbau Unternehmen bewusst werden

• ihre Kenntnisse und Fähigkeiten für die Verhandlungen mit Bergbauunternehmen und der Regierung ausbauen und vertiefen.

unser arbeitsweise
Wir arbeiten partnerschaftlich mit lokalen Organisationen und mit Vertreterinnen und Vertretern der Bevölkerung in Bergbau – Regionen zusammen. Wir informieren zusammen mit lokalen Fachkräften Betroffene zu ihren Rechten, zum Verlauf und den Folgen von Bergbauprojekten und führen mittels eines bestehenden Handbuchs Kurse zum Instrument der Verhandlungsführung durch. Nach Bedarf begleiten und unterstützen wir die Teilnehmenden der Kurse weiter in der Verhandlungsführung und/oder im Prozess der Konsultation.

27.5.15 Interview mit unserer Fachstellenleiterin Susanna Anderegg im InfoPeru
Auf einmal ist die Mine im Dorf
Mit dieser Situation sehen sich viele kleine Gemeinden in ganz Peru konfrontiert. Wie damit umgehen? Susana Anderegg von der Schweizer NRO „bergbau menschen rechte“ gibt Kurse in Verhandlungsführung für vom Bergbau betroffenen Gemeinden in Cusco und Apurimac. InfoPeru hat sie zu ihrer Arbeit befragt. zum Artikel


zielgruppen
sind vom Bergbau betroffene Gemeinden, Basisorganisationen wie Bauern-, Frauen- und Jugend-Organisationen sowie interessierte Nichtregierungsorganisationen und Mitglieder von Netzwerken

weshalb braucht es dafür bmr
Die meisten peruanischen Organisationen haben es bisher gescheut, sich auf das Thema der Verhandlungsführung einzulassen. Sie befürchten, dass Gemeinden das als Aufforderung verstehen, ihr Land zu verkaufen. Die Folge davon ist, dass die Gemeinden und Bauern und Bäuerinnen alleine verhandeln, meist ohne die nötigen Informationen und Kenntnisse, und damit für sie nachteilige Verträge (sehr kleiner Preis für das Land, usw.) zustande kommen.