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Schweiz
Die Konzernverantwortungsinitiative fordert, dass Firmen den Schutz von Menschenrechten und der Umwelt verbindlich in sämtliche Geschäftsabläufe einbauen. Diese sogenannte Sorgfaltsprüfungspflicht gilt auch für die Auslandstätigkeiten von Schweizer Unternehmen. Die Konzernverantwortungsinitiative wird von einem
beispiellos breiten Verein getragen. Er besteht aus rund 66 Hilfswerken, Frauen-, Menschenrechts- und Umweltorganisationen, kirchlichen und gewerkschaftlichen Vereinigungen sowie Aktionärsverbänden.

Die Kampagne „Recht ohne Grenzen“ fordert von Bundesrat und Parlament gesetzliche Bestimmungen, damit Firmen mit Sitz in der Schweiz weltweit die Menschenrechte und die Umwelt respektieren müssen und damit Opfer von Menschenrechts- und Umweltverstössen durch solche Firmen, ihre Niederlassungen und Zulieferer in der Schweiz auf Wiedergutmachung klagen können.

MultiWatch wurde im März 2005 gegründet mit dem Ziel der Beobachtung und Veröffentlichung von Menschenrechtsverletzungen bei Schweizer multinationalen Konzernen. MultiWatch ist eine breite Koalition von Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Gewerkschaften, Parteien und Organisationen der globalisierungskritischen Bewegung.

Seit 1987 gibt die Menschenrechtsorganisation ask! (Arbeitsgruppe Schweiz-Kolumbien) der kolumbianischen Zivilbevölkerung eine Stimme. Unabhängig von politischen Parteien oder Bewegungen leistet sie politische Informations- und Lobbyarbeit. Seit ihrer Gründung hat sie sich unter anderen eine grosse Kompetenz zur Menschenrechts- und Ressourcenproblematik  und zur zivilen Friedensförderung in Kolumbien und Lateinamerika erarbeitet.


Kurzfilm „wenn der Napf ein Peruaner wäre...“
Hintergrundinformationen zum Film

Europa
Die Kampagne Bergwerk Peru will die Auswirkungen des Bergbaus auf Mensch und Umwelt in Peru in die bundesdeutsche Öffentlichkeit tragen. Es werden Partnerorganisationen unterstützt, die sich einsetzen für die Mitentscheidung der Bevölkerung bei Bergbauprojekten, für den Schutz der Betroffenen und für stärkere Impulse und die Gestaltung von alternativen Wegen in der lokalen Entwicklung.
Die Kampagne ist eine gemeinsame Aktion von bundesdeutschen Gruppen und Organisationen, die mit Partnergruppen und -organisationen in Peru zusammen arbeiten und über die alltägliche Arbeit Auge und Ohr an der Bergbauproblematik haben.

Die Informationsstelle Peru e.V. wurde 1989 von einem Großteil der in Deutschland tätigen Peru-Solidaritätsgruppen gegründet. Gemeinsam mit ihren Partnerorganisationen in Peru tritt
sie hier wie dort für mehr Gerechtigkeit ein und setzt dabei auf kritischen Dialog und gegenseitiges Lernen. Den Anliegen aus Peru gibt sie Raum und Stimme. In Deutschland strebt sie solidarische Verhältnisse in Wirtschaft, Lebens- und Arbeitswelten an.


Die Kampagne „Stop Mad Mining“ findet im „Europäischen Jahr der Entwicklung 2015“ statt und wird von der EU im Rahmen von EuropeAid gefördert. Durch vielfältige Aktivitäten werden KonsumentInnen in Europa bis 2017 für einen verantwortlichen Abbau und Konsum von Rohstoffen sensibilisiert.

Peru
RedMuqui ist eine Dachorganisation von peruanischen Organisationen und Gruppen, die sich im Bereich Bergbau für Menschenrechte und Umweltschutz einsetzen.

Cooperacción ist eine peruanische Organisation, die sich auf nationaler Ebene für Menschenrechte und Umweltschutz im Bergbaubereich stark macht  mittels Studien, politischen Aktivitäten und öffentlichen Anlässen.
Publikation von Cooperacción zur Kupfermine Las Bambas in Peru. Xstrata verkaufte die Mine 2014 im Rahmen der Fusion mit Glencore an das chinesische Konsortium MMG.

weltweit
Red Sombra - Observadores de Glencore / Shadownetwork - Glencore Observers:
17 Organisationen aus Europa, Lateinamerika und den Philippinen bilden gemeinsam das Glencore Shadownetwork. Ziel des Zusammenschlusses ist die gemeinsame Beobachtung und Bekanntmachung der Glencore-Fälle rund um den Globus sowie ein regelmässiger Informationsaustausch.